Infiniti will die Premium-Marken in Deutschland angreifen
(ar) - Nissan will jetzt mit seiner Nobelmarke Infiniti auch in Europa angreifen. Besonders Merceds-Benz, BMW und Audi habe man im Visier erklärte Infiniti Europachef Jim Wright jetzt dem Fachmagazin Automobilwoche in einem Interview. Wright räumt darin aber ein, es sei ihm bewusst, kein hohes Verkaufsvolumen erzielen zu können. Ende des vierten Quartals 2008 soll der Verkauf starten, derzeit werde das Händlernetz aufgebaut.
Die Marke will mit außergewöhnlicher Verkaufsatmosphäre und herausgehobenem Service Kunden für sich gewinnen. Geplant sind - laut Wright - besondere Ausstellungsräume. Es werde kein Shop-in-Shop-System geben, und Infiniti werde im Verkauf nicht an Nissan gekoppelt. In Deutschland seien lediglich 12 bis 14 Standorte geplant, ausnahmslos in Großstädten. (ar/Sm)
Weitere Themen
- Hintergrund: "Billigheimer" gehen in die Offensive
- Formel 1: Toyota kämpft in die richtige Richtung
- Hauptuntersuchung zusätzliches Ertragspotenzial für Werkstätten
- Gastkommentar: Die unrealistischen Überlegungen zur CO2-Limitierung
- Mit historischem Traktor nach England und zurück
- Zurück zur guten alten Garantie
- Parken bei Gefälle: Handbremse allein reicht nicht
- Tiefensee begrüßt strengere Abgasvorschriften für die Nordsee
- Toyota fördert Erziehung zu nachhaltiger Mobilität
- Porsche schließt Pflichtangebot an Volkswagen-Aktionäre ab
