Partikelfilter

Partikelfilter einfach nachrüsten und Kfz-Steuer senken

Es lohnt sich so gut wie immer, einen Partikelfilter nachzurüsten. Die Nachrüstung ist inzwischen sehr günstig und man kann lange davon profitieren.

 

Auch wenn die meisten Dieselfahrzeuge beziehungsweise der Großteil der Neufahrzeuge ab Werk mit einem Partikelfilter ausgerüstet sind, befinden sich unzählige Fahrzeuge im Umlauf, die noch nicht über einen Filter verfügen. Für die Eigentümer ist dies in den meisten Fällen sehr ärgerlich, da sie häufig unnötig hohe Kfz-Steuern entrichten müssen: Mit einer Nachrüstung wäre es möglich, die Steuerlast zu minimieren und somit die fortlaufenden Kosten beziehungsweise die Fixkosten des Autos zu senken.

Viele Autofahrer beziehungsweise Fahrzeughalter sind sich gar nicht der Einsparmöglichkeiten bewusst. Oftmals wird vor der Nachrüstung eines Russpartikelfilters zurückgeschreckt, weil diese mit entsprechenden Kosten verbunden ist. Allerdings fallen die Kosten bei weitem nicht so hoch aus, wie es viele annehmen. Zudem ist es so, dass sich die Nachrüstung relativ schnell bezahlt hat. Die Amortisation erstreckt sich in Abhängigkeit vom Fahrzeugmodell, dem Filtertyp sowie den Einbaukosten über einen Zeitraum von durchschnittlich drei Jahren. Insbesondere wenn man sein Dieselfahrzeug noch längere fahren möchte, ist es empfehlenswert, sich für die Nachrüstung zu entscheiden.

Die Nachrüstung eines Partikelfilters ist so gut wie bei allen Fahrzeugen möglich – zumindest bei den neuen Modellen. Und auch bei vielen alten Modellen besteht die Möglichkeit eine Nachrüstung vorzunehmen. Daher sollte man sich ruhig einmal über die Nachrüstmöglichkeiten informieren: Zahlreiche Werkstätten bieten den Umbau beziehungsweise die Nachrüstung sehr günstig an. Diese nimmt auch nur sehr wenig Zeit in Anspruch: In der Regel ist das Dieselfahrzeug innerhalb weniger Stunden – also noch am selben Tag – umgerüstet.

Sofern man sich unsicher ist, bietet es sich an, die Auswirkungen im Hinblick auf die Steuerbelastung zu ermitteln: Hier wird relativ schnell ersichtlich, wie viel Geld man innerhalb der nächsten Jahren sparen kann. Zumal in vielen Fällen die Möglichkeit besteht, eine bessere Feinstaubplakette (meist die gründe Plakette) zu erhalten und man dank Partikelfilter auch wider in die Umweltzonen der Städte fahren darf. Außerdem darf nicht vergessen werden, dass man mit dem Einbau eines Russpartikelfilters auch einen Beitrag zur Schonung der Umwelt leistet – immerhin ist der Wirkungsgraf der Filter enorm: Der Ausstoß an Feinstaub wird drastisch reduziert.