Thermostat

Ein Thermostat sorgt gegen Überhitzung vor

Ein Thermostat, egal wo genau es in einem Fahrzeug verwendet wird, signalisiert, ab wann ein Auto abgestellt werden muss, da es sonst großen Schaden nimmt.

 
 

In Kraftfahrzeugen gibt es zwei ganz wichtige Gegenstände, die mit einem Thermostat ausgestattet sind, das regelmäßig überprüft werden sollte. Die Kühlwasseranzeige und der Ölkühler. Allerdings ist ein Ölkühler nur in ganz großen und leistungsstarken Fahrzeugen integriert. Das Kühlwasser Thermostat findet man dagegen in jedem Auto. Gerade im Sommer, wenn die Außentemperaturen schnell über 30 Grad Celsius steigen, sieht man immer wieder liegen gebliebene Autos auf dem Seitenstreifen der Autobahn oder am normalen Straßenrand. Wenn die Motorhaube dampft, dann hat man definitiv zu spät auf das Thermostat der Kühlerwasseranlage geblickt.

Ist dem Motor ein Ölkühler Thermostat zugeteilt worden, dann handelt es sich um ein Fahrzeug mit einer enorm hohen Motorleistung und oft auch einem luftgekühlten Motor. Diese Thermostate sind eine sinnvolle Ergänzung gerade auch im Winter. Öl fließt normalerweise während der Autofahrt über zwei Zuleitungen zum Kühler des Motors. Fährt das Auto normal und keine allzu langen Strecken, dann bewegt sich die Temperatur in einem nicht ungewöhnlichen Bereich von 75 Grad Celsius. Doch ab dem Moment, wo das Öl auch nur wenige Grad heißer wird, als 75 Grad Celsius, muss es sofort durch den Kühler zirkulieren.

Das Thermostat bewirkt dabei schlicht und ergreifend die Aufgabe, dass das Motoröl trotz der Kühlung im Ölkühler auf eine Fahrzeugtaugliche Betriebstemperatur gebracht werden kann, sonst würde es zu großen Motorschäden kommen. Immer, wenn ein Auto zu heiß wird, dann stimmt etwas im Motorraum nicht. Besser ist es dann, wenn man direkt das Fahrzeug zum stehen bringen kann, und vielleicht einen kurzen Blick unter die Motorhaube wirft. Manchmal, wenn aus der Motorhaube kein Dampf austritt, ist lediglich das Thermostat kaputt und zeigt zu hohe Werte an. Diese Reparatur kostet nicht einmal 20 Euro.

Dampft der Motorraum, dann macht sich gerade ein Schaden bemerkbar. In solchen Situation sollte man bei niedrigen Drehzahlen weiterfahren, aber am besten das Auto aus machen und nicht mehr bewegen, sonst läuft der Motor heiß und das bedeutet im schlimmsten Falle Kosten im vierstelligen Eurobereich. Auf jeden Fall kann bei solchen Manövern gerne mal die Zylinderkopfdichtung kaputt gehen und auch diese wird mit knapp 500 Euro Werkstattkosten zu Buche schlagen. Ein fachmännisches Auge sollte auf jeden Fall auf den Motor geworfen werden, um nachhaltige Schäden, die nicht gleich festzustellen sind, ausschließen zu können.